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Mitglied im
Eigenheimerverband
Bayern e.
V.




































Geschichte des Siedlerbundes Loderhof_



Bereits im Jahr 1935 wurde Hans Dümmler vom Deutschen Siedlerbund, Gaugruppe Bayreuth, zum ersten
Vorstand ernannt. Seine Aufgaben waren vielseitig.
Unter anderem hatte er monatliche Schulungen abzuhalten über Anbau der Gärten und Kleintierzucht.
Das nötige Material bekam er gestellt; er war schließlich auch kein Fachmann.
Ab 1940 wurden weitere Häuser gebaut, und auf Grund der vermehrten Siedlungstätigkeit schlossen sich die
Eigentümer zu einem Verein zusammen.
Dies war die Geburtsstunde des Siedlervereins Loderhof.
Desweiteren wurden Kochkurse von Frau Konhäuser und Nähkurse von Frau Eckl geleitet.
Über diese Tätigkeit hatte der Vorstand monatlich nach Bayreuth einen Bericht zu erstatten.

Zudem kam anfangs aus Bayreuth vierteljährlich ein Herr zur Inspektion. Außerdem fand überregional ein
jährlicher Gartenwettbewerb statt.
Dabei wurde im Jahre 1943 der Siedlergemeinschaft Loderhof eine Urkunde verliehen, in der auf die
„Gemüsekleinsterzeugungsschlacht" hingewiesen wurde.
Zu den weiteren Aufgaben des ersten Vorstandes gehörte es auch, Gartengeräte, Bäume, Hecken, Sämereien
und Tiermaterial zu beschaffen.
Es kam zu großen Engpässen. Zum Beispiel gelang es 1942 nicht, Holz- und Eisenscheine zur Anfertigung von
Gartentoren zu beschaffen. Dies war während des Krieges eine schwere Aufgabe.
1943 wurde Verpackungsmaterial nach Bayreuth zum Bezug von 100 Einmachgläsern verschickt,
weil sonst kein Versand stattfinden hätte können.

Sämtliche Materialien mussten beim Deutschen Siedlerbund, Gaugruppe Bayreuth und der Deutschen
Arbeitsfront angefordert werden - ansonsten war nichts zu bekommen.
Die Geschicke der Gemeinschaft leitete nach dem Abtreten von Hans Dümmler ab 1946
bis Ende 1951
Alois Zimmermann senior.
Ihm folgte im Jahr 1952 für ein Jahr Hans Nägelein. Ab
1953 bis Januar 1962 war Leonhard Dümmler für
die Siedlergemeinschaft Loderhof erster Vorstand.
Wegen Unzufriedenheit mit dem Bayerischen Siedlerbund erfolgte während seiner Amtszeit, am 25.09.1955
(zusammen mit den Siedlergemeinschaften Lerchenfeld und Feuerhof) geschlossen der Übertritt zum
Bayerischen Siedler- und Eigenheimerbund.
Am 14.10.1956 fand durch Initiative von Leonhard Dümmer in der neuen Siedlung Oberschwaig eine
Werbeversammlung statt. Von den 34 Anwesenden traten 31 Personen dem Bayerischen Siedler- und
Eigenheimerbund bei. Da sich damals kein eigener Vorstand fand, wurden sie vorrübergehend der
Siedlergemeinschaft Loderhof angeschlossen.
Das war die eigentliche Geburtsstunde der Siedlergemeinschaft Rosenberg. Wenn etwas gegen ihre Interessen
ging, verstand sich die Siedlergemeinschaft auch zu wehren. Zum Beispiel setzten sich die Siedler
1956 für den Bau eines größeren Kanalquerschnitts ein. Auch auf gesellschaftlichem Gebiet wurde viel getan.
1959 fand in der Turnhalle in Sulzbach-Rosenberg ein großer Siedlerball statt.
Am 25.06.1965 ging bei ungünstiger Witterung im Gasthaus Köferl unter einer Zeltplane die 25-Jahrfeier über
die Bühne.
Damals spielte zur Unterhaltung die Bergknappen Kapelle. Die Kosten hierfür wurden von der Maxhütte
übernommen.

Im Jahre 1965 unter der Führung von Georg Donhauser (1962 -1973 Vorstand) schrieben die Siedler an die
Stadtratsfraktion von Sulzbach-Rosenberg mit der Bitte, die Schiller-, Leibniz- und Geibelstraße auszubauen,
sprich zu teeren. 1969 erfolgte dies dann. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Siedlergemeinschaften plus
Hausbesitzervereinen konnte die Baumschutzverordnung abgelehnt werden.
Ansonsten wurden jährlich Nikolausfeiern und Kappenabende im Gasthaus Köferl abgehalten.
Desgleichen trafen sich die Frauen zu regelmäßigen Strickstunden. Ebenso gab es Tagesausflüge mit
Omnibussen.

1966
fand mit den Siedlergemeinschaften Lerchenfeld und Henneberg eine Sonderfahrt mit der Deutschen
Bundesbahn nach Regensburg statt.

Kurzzeitig übernahm 1973/74 Fritz ErtI das Vorstandsamt. Ihm folgte für eine lange Zeit (1974-1990)
Alois Zimmermann.
Neugewählt wurde 1990 Johann Pirner. In diesem Jahr fand auch das 50-jährige Jubiläum statt, das mit einem
Festabend in Breitenbrunn gefeiert wurde. Der Gerätebestand wurde um einen Häcksler, einen Vertikutierer und
einen Hochdruckreiniger erweitert.
Im Jahr 1991 wurde eine Satzungsänderung vorgenommen.Seither nennt sich die
Siedlergemeinschaft Loderhof nun „
Siedler- und Eigenheimergemeinschaft Loderhof e.V."
und ist somit eingetragener Verein im Vereinsregister.
Alois Zimmermann trat als 2. Vorsitzender zurück, neuer 2. Vorsitzender wurde Herr Hans Gmeiner.
Der Verein zählte zu diesem Zeitpunkt 278 Mitglieder. Der Beitrag wurde ab 01.01.1993 auf 30,- DM erhöht,
davon verblieben 6,—DM in der Vereinskasse. Kurzzeitig übernahm

1993 engagierte sich der Verein im Rahmen des Bürgerkomitees Loderhof maßgeblich gegen die Errichtung
einer vom Architekten vorgesehenen Mauer am Handelshof.

Die Beitragszahlung wird per EDV geregelt, und ferner wurde beschlossen, eine Grabspende für Witwen zu
zahlen. Der Mitgliederstand hatte sich auf 304 erhöht. Auch wird der Verein Mitglied im Bürgerpark-Verein.

An der Osterwanderung 1995 nach Prohof beteiligten sich zahlreiche Mitglieder

1996
wurde beschlossen, einen Stammtisch der Siedler einzuführen, und zwar jeden 2. Dienstag im Monat im
Gasthaus Holzwurm in der Schillerstraße.

1997 fand in Amberg die Landesgartenschau statt und der Stand der Stadt Su.-Ro. wurde auch teilweise von
unseren Mitgliedern betreut.

Im Juli
1998 feierten die Siedler das erste Straßenfest mit vollem Erfolg. Aus dem Erlös wurde eine Spende in
Höhe von 1.000,- DM an den ev. Kindergarten Loderhof übergeben.
Neben der Weihnachtsfeier trafen sich die Mitglieder noch zu einer Faschingsfeier.

Das Straßenfest am 14.07.99 wurde routiniert durchgeführt. Diesmal konnten 800,-DM an den ev. Kindergarten
Loderhof gespendet werden.

Das 60-jährige Jubiläum im Jahr 2000 wurde mit einem Kommersabend in Breitenbrunn, einer
Bilderausstellung in der Sparkasse Loderhof, einer Festzeitschrift, einem ökumenischen Gottesdienst und dem
alljährlichen Straßenfest gebührend gefeiert. Mit Spenden aus dem Erlös wurden diesmal die Jura-Werkstätten
(DM 500,-) und der Kindergarten Loderhof (DM 500,-) bedacht.
Neu wurde eingeführt, dass bei runden Geburtstagen ab 60 Jahren eine Flasche Wein überreicht wird.

Aus dem Straßenfest im Jahr 2001
konnten 500,- DM an den Kindergarten Loderhof und 550,- DM an die
Hundestaffel des THW übergeben werden.
Am 22.9. 2001 fand eine Halbtagesfahrt ins Waldnaabtal bei Falkenberg statt, die von den Mitgliedern äußerst
positiv angenommen wurde.
Am 9. Oktober 2001 wurde ausgebuttert, und am 11.12. fand die Weihnachtsfeier statt.

Das Jahr 2002 begann mit einem Faschingsstammtisch in gemütlicher Runde.
Da die Filiale der Sparkasse Loderhof geschlossen werden sollte, beteiligte sich der Verein aktiv am Protest
gegen die Schließung. Dazu sammelten die Mitglieder 1000 Unterschriften. Im Nachhinein betrachtet hat das
ganze Engagement nichts genützt, die Filiale wurde geschlossen.
Das Straßenfest im Juli 2002 erbrachte wieder einen schönen Gewinn. Davon erhielten der Kindergarten
Loderhof 250,- € und das Altenheim St. Barbara ebenfalls 250,-€.
Im September fand die Fahrt nach Neuenmarkt (Dampflok-Museum) - Bad Berneck und zum Weinfest in Rimlas
statt. MancheMitglieder denken noch heute gerne an dessen feuchtfröhlichen Ausgang zurück.
Am 9. Oktober 2001 wurde ausgebuttert, und am 11.12. fand die Weihnachtsfeier statt

Das Jahr 2003 begann mit einem Faschings-Stammtisch, fand Fortsetzung im Straßenfest (Spende 400,— €
an Lummerland), hatte seinen Höhepunkt im Weinfest auf der Angfeldhütte und endete mit der Weihnachtsfeier.
Ein Erste-Hilfe-Kurs wurde absolviert.

Der Faschingsball gemeinsam mit der Siedlergemeinschaft Rosenberg fand am 14.2.2004 im Ketteierhaus statt.
Die Jahreshauptversammlung 2004 stimmte einer Erhöhung des Mitgliedsbeitrages auf 18,40 € zu.
In diesem Jahr wurde der Förderverein Loderhof gegründet und die Siedlergemeinschaft trat bei.
Aus dem Erlös des Straßenfestes 2004 wurden 300,- € an den Förderverein des Krankenhauses
Sulzbach-Rosenberg gespendet.
Wieder wurde eine Wanderung mit anschließendem Weinfest in Angfeld durchgeführt.
Der Verein beteiligte sich an der Aktion Ramadama, gestaltete einen Bastelabend und ließ das Jahr be einer
stimmungsvollen Weihnachtsfeier ausklingen.

Aus dem Straßenfest des Jahres 2005 konnte erstmals kein nennenswerter Gewinn erwirtschaftet werden,
da die Kosten erheblich gestiegen waren und das Wetter nicht mitspielte.
Die Fahrt nach Pottenstein mit Besuch der Teufelshöhle, der Sommerrodelbahn und Einkehr beim Wagner-
Urbräu war dafür ein voller Erfolg.

Auch 2006 fanden das Straßenfest sowie ein Weinfest in Angfeld und die Weihnachtsfeier statt.

Das Straßenfest im Juli und ein Weinfest im September waren die Höhepunkte des Jahres 2007.
Für alle Helfer wurden einheitliche T-Shirts beschafft.
Statt der geplanten Fahrt konnte nur eine Wanderung nach Frohnberg stattfinden, die jedoch großes Interesse
fand.
Am 9. November 2007 wurde durch Frau Anna Hartmann eine Damenrunde ins Leben gerufen.
Vielfältige Aktionen prägen seither das Vereinsleben. Die erste Veranstaltung war der gemeinsame Besuch
des Weihnachtsmarktes in der Grube Maffei/Auerbach.

Das Jahr 2008 begann bereits im Januar mit einer Wanderung nach Aichazandt.
Im Februar wurde das Rathaus unter sachkundiger Führung von Herrn Stadtbaumeister Rebhan besichtigt,
im April das Musical der Berufsfachschule besucht.
Wegen des großen Interesses mussten 2 Termine zum Besuch der OTV-Studios vereinbart werden.
Eine gemeinsame Wanderung zum Winteraustreiben fand am 1. Mai statt. Komplett ausgebucht war die Fahrt
nach Chodova Plana mit Besuch von Marienbad und des Brauerei-Felsenkellers.
Ein Schmuck-Basteiabend, eine Stadtführung im mittelalterlichen Amberg , das Sulzessen in der
Vereinsgaststätte, der Besuch des 29 Adventssingens in Poppenricht,
der Besuch der Bergwerks- Weihnacht in Auerbach, ein Weihnachtskonzert der Berufsfachschule sowie eine
vereinsinterne Weihnachtsfeier beendeten die Reihe der Veranstaltungen.

Zur Stärkung wurde das Jahr 2009 mit einem Kochkurs begonnen.Kulinarisch ging es im März mit einem
Spanferkel-Essen in Frechetsfeld weiter. Gemeinsam wurden die Therme in Hersbruck,
das Bauerntheater in Rosenberg, das Musical der Berufsfachschule, das Winteraustreiben in Eckeltshof und der
Goglhof in Eberhardsbühl besucht.
Eine Radtour nach Fichtenhof brachte die Mitglieder ins Schwitzen. Das alljährliche Straßenfest wurde in
altbewährter Weise von den Mitgliedern gestaltet.
Interessant war die Stadtführung in Sulzbach durch Frau Dütsch, wobei der anschließende Biergartenbesuch
diesen heißen Tag auch noch versöhnlich abrundete.
Nach dem Besuch der JVA Amberg herrschte Einigkeit darüber,dass das Einsitzen dort nicht erstrebenswert sei.
In diesem Jahr musste auch das Vereinslokal gewechselt werden, da die Gaststätte Holzwurm geschlossen
wurde.
Eine neue Bleibe für den Stammtisch wurde im Cafe Schmidt gefunden
Ein gemeinsamer Kegelabend, die Wanderung nach Kleinfalz und die Weihnachtsfeier im Knappnesia-Heim
beendeten die Reihe der Veranstaltungen.

Aufgrund der rapide gestiegenen Kosten wurde in der Jahreshauptversammlung 2010 eine Erhöhung des
Mitgliedsbeitrags auf 20,40 € genehmigt.
Bisher fanden im Jahr 2010 folgende gemeinsame Unternehmungen statt:
Der Besuch des Luftmuseums in Amberg zeigte, was mit Luft dochalles bewegt werden kann.
Der komplett ausgebuchte Vortrag über Schüßler-Salze und Homö-opathie fand in der Fröschau-Apotheke statt
Im Kochkurs wurden unter fachkundiger Anleitung asiatische Schlemmereien ausprobiert.
Das Spanferkelessen fand auch in diesem Jahr statt und entwickelt sich mittlerweile zu einer ständigen
Einrichtung, was ebenso für den Besuch des Bauerntheaters und des Musicals
der Berufsfachschule gilt.
Die Mai-Wanderung nach Altmannshof, die Besichtigung der Militärhistorischen Sammlung in der
Leopold-Kaserne in Amberg und der Besuch des Felsenkellers in Hahnbach mit schließender Plättenfahrt finden
in den Monaten Mai und Juni statt.

Das rege Interesse an den Veranstaltungen und der Zusammen halt der Siedler auf dem Loderhof funktioniert nun
bereits seit 1940, und die Vorstandschaft wird weiterhin bemüht sein, die 70-jährige Tradition weiterzuführen.